Bei einer Studie wurde festgestellt, dass besonders ernährungsbewusste Menschen auf fluoridhaltige Produkte verzichten. Durch die Vermeidung von Fluorid entfällt leider auch dessen schützende Wirkung und das Kariesrisiko steigt.

Für die Untersuchung wurde unter anderem ein Fragebogen bezüglich Essgewohnheiten, Mundhygiene, Zahnarztbesuche sowie die Verwendung fluoridhaltiger Zahnpflegeprodukte und Nahrungsmittel ausgefüllt. Das Ergebnis zeigt, dass ernährungsorientierte Menschen häufiger auf fluoridhaltige Zahnpasta verzichten und weniger fluoridhaltiges Tafelsalz zu sich nehmen. Die Wissenschaftler schlossen daraus, dass nicht nur die Dosis einer Fluoridbehandlung beim Zahnarzt zum Erfolg, sondern nur die Kombination mit der regelmäßigen Einnahme zu Karies freien Zähnen führt.

Was sind Fluoride?

Fluoride sind Fluor-Verbindungen: Fluor, ein Gas, ist ein natürlicher chemischer Grundstoff. Da sich Fluor sehr schnell mit anderen Elementen verbindet, kommt dieser Stoff in der Natur nicht frei vor. Wenn Fluor mit einem anderen Stoff fest verbunden ist, spricht man von Fluorid. Dieses befindet sich in fast jeder Zahnpasta. In der Zahnmedizin spielen vor allem drei Fluoride eine wichtige Rolle: Natriummonofluorphosphat, Aminfluorid und Zinnfluorid.

Eine regelmäßig eingenommene geringe Menge an Fluorid schützt vor Karies und härtet den Zahnschmelz. Wichtig: Die Fluorid-Wirkung der Zahnpasta tritt allerdings erst nach ca. zwei Minuten Zähneputzen ein.

Tipp: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit fluoridiertem Speisesalz und verwenden Sie Zahnpasta mit Fluorid. Die Angaben finden Sie auf jeder Tube.

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an unser Zahnarztpraxis-Team.

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