Endlich ist er da, der Frühling. Für viele ein Grund zur Freude, die Tage werden wieder länger und wärmer. Wenn da nur nicht das Problem mit dem Pollenflug wäre. Millionen Menschen in Deutschland sind von Allergien betroffen, jeder dritte hat Heuschnupfen. Zudem leiden die meisten Pollenallergiker in der Heuschnupfensaison unter Hustenreiz, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Wird die Erkrankung unzureichend behandelt, kann sich nicht nur Asthma entwickeln – mögliche Folgen sind auch Karies und Zahnfleischentzündungen.

Wieso kommt es zu Zahnfleischentzündungen?

Die Nase ist zu und somit müssen viele Allergiker immer wieder mit geöffnetem Mund nach Luft schnappen. In der Nacht schnarchen sie geräuschvoll vor sich hin. Die Folge: Die Atemluft gelangt überwiegend durch den Mund zum Körper. Das wiederum trocknet die Schleimhäute und das Zahnfleisch aus. Fehlt es dadurch an Speichel, entfällt dessen Schutzfunktion für die Zähne! In dieser Zeit können sich Bakterien im Zahnbelag übermäßig vermehren. Das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen steigt an.

Warum sind Kinder besonders gefährdet?

Während Erwachsene bewusst auf die Nasenatmung achten können, schaffen das Kinder in der Regel nicht. Bei den Kleinen führt die verstopfte Nase deshalb häufiger zur sogenannten habituellen Mundatmung: Das Ein- und Ausatmen durch den Mund wird zum Regelfall. Damit erhöht sich das Risiko für Milchzahnkaries.

5 Tipps, die helfen

  • Versuchen Sie, bewusst durch die Nase zu atmen
  • Ist die Nase verstopft, nehmen Sie ein akut wirksames, antiallergisches Nasenspray
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Tabletten mit einem Antihistaminikum blockieren den Entzündungs-Botenstoff Histamin, die Schleimhäute schwellen ab und produzieren weniger Sekret
  • Trinken Sie viel, damit die Schleimhäute feucht bleiben
  • Putzen Sie besonders gut die Zähne und gehen Sie regelmäßig zur Kontrolle zu Ihrem Zahnarzt

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